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Der Rhöner 2.0

Beitrag: Blog2 Post

2021 Alpe Adria mit Anja

Aktualisiert: 25. Sept. 2022

Nach vier Jahren ungläubigen Staunens, immer noch unter den Lebenden zu verweilen und zugleich fit zu sein, zünden wir die nächste Stufe. Herr und Frau Milde überqueren die Alpen mit dem Fahrrad von Salzburg an die Adria.

Der Dienstwagen des Rhöners bringt die beiden Unerschrockenen nebst Fahrrädern in die oberösterreichische Metropole der Klassik. Für einen kleinen Groschen findet der Wagen für zwei Wochen ein Zuhause auf dem Gelände des stadtansässigen Flughafens.


Von A nach B

  1. Tag 1 und 2 in Salzburg

  2. Tag 3 von Salzburg nach Sankt Johann im Pongau

  3. Tag 4 von Sankt Johann nach Bad Gestein

  4. Tag 5 von Bad Gastein an den Millstätter See

  5. Tag 6 vom Millstätter See nach Tarviso

  6. Tag 7 von Tarviso nach Venzone

  7. Tag 8 bis 10 von Venzone nach Grado


Salzburg


Rezession Hotel H+

  • Ein vollverglaster Stahlskelettbau auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofs.

  • Unlängst im Juni war ich mit den Rhönern Jungs hier. Wo es schön ist, fährt man nur allzu gerne ein zweites Mal hin.

  • Unkompliziert, jung, 4 Sterne.

  • Das Frühstück ist lecker, wenn man die Aussicht aus dem 6.Stock auf die Stulle oben drauflegt.


Die Stadt erscheint mir nach meinem letzten Besuch vor wenigen Wochen in einem neuen Gewand. Irgendwie adretter, chicer, herzlicher als in der Gemeinschaft mit meinen sieben raubeinig, lebenshungrigen Röhner Jungs. Das wird dann wohl an meiner Begleitung liegen.




Wir verbringen zwei Tage in Mozarts Wohnstube.

Unsere handfeste Empfehlung gilt einem Besuch des Salzburger Dommuseums.

Wir lassen uns ein in die Welt der Kaiser, Erzbischöfe und Fürsten, in jene Zeit als Kirche und Staat noch in restriktiver Personalunion geführt wurden.


Das Dommuseum zu Salzburg ist vergleichsweise jung. Während die ersten diözesanen Museen in Österreich um 1890/1900 entstanden, wurde das Museum der ältesten Diözese des heutigen Österreich erst 1974 eröffnet.

Im Taufbecken des Doms wurde kein geringerer als Wolfgang Amadeus Mozart in die Gemeinschaft der Christen aufgenommen. Auch beeindruckende Deckengemälde und Stuckarbeiten, die Kunstinstallation „Vanitas“ und die reich verzierte Orgelempore gibt es zu bestaunen.

Tipp: Beim Rundgang durch das Dommuseum gelangt man auf die oberen Emporen der Kirche. Am Geländer stehend, bekommt man einen Eindruck, ein Gefühl von Größe, Stärke und Macht der gewaltigen Institution Kirche und ihrer gottesgleichen Vertreter.



Am 27.Jänner 1756 erblickte der große Sohn der Stadt das Licht der Welt. Wolfgang Amadeus Mozart




Salzburg- Sankt Johann im Pongau

Am Tag 3 unserer Tour schwingen wir uns auf die Räder.

Wir folgen der Salzach bis nach Sankt Johann. Rund um Hallein sind die Wege gesperrt. Zahlreiche Murenabgänge türmen sich auf. Wir fahren querfeldein.


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Es geht vorbei an Bischofshofen. Anja schwärmt von Sven Hannawald. Ihr Idol gewann 2002 als erster Sportler die Vierschanzentournee mit Siegen in allen vier Wettbewerben und wurde zweimal Skiflug Weltmeister.


Weithin sichtbar, die Burganlage Hohenwerfen


In den späten Nachmittagsstunden erreichten wir Sankt Johann im Pongau. Das über die Landesgrenzen hinaus bekannte Alpendorf mit seinen urigen Hotelanlagen liegt ein paar hundert Meter oberhalb der Stadt.

Erkenntnis:

Wer an der Eisdiele in der Altstadt noch genug Strom im Akku hat, ist klar im Vorteil.


Rezension Tannenhof Alpendorf | Sankt Johann

  • Leckeres Abendessen bei einem mehrstündigen Sieben- Gänge Häppchen- Menü auf Höhe der Cumulus Wolkengrenze

  • Ausgezeichnetes Frühstück mit gebeiztem Lachs und hochmützigem Beikoch

  • Der Alpenhof ist eine wohltemperierte Wellness- Tempelanlage für Körper- Gaumen und Geist

  • Sicherheit im Fahrradstall





Sankt Johann - Bad Gastein

Die Bikes sind heute nur Statisten. Die meiste Zeit geht es bergauf, gefühlt die ganzen vierzig Kilometer der heutigen Etappe. Spät losgefahren, stellen wir zur Kaffeezeit die Räder bereits wieder auf die Ständer. Das Schlachtschiff Salzburger Hof beherbergte Größen wie Albert Einstein, den Sha von Iran, Pabst Paul ||, Liza Minelli, Shirley Bassey und nun, tata! Anja und Jo.





Tagesziel war der 2246 Meter hohe Stubner Kogel mit seinen neuen Attraktionen, der Hängeseilbrücke und dem Felsensteg.

Beim Anblick der von Menschen besiegten Berge überkommt mich ein schlechtes Gewissen.

Wir Homo Sapiens sind freilich die innovativste und zugleich invasivste Mutation, die je von der Evolution hervorgebracht wurde. Ich schäme mich dafür, dass wir im Namen der Schönheit ihre intimsten Geheimnisse prostituieren.

Gösser Märzen, das Bier von hier ist lecker und spült derlei Gedanken hinweg. Anja und Jo, wir sind keinen Deut besser als der Rest 🙈